Diagnostisches-Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
Wissenschaftlich fundierte Mikronährstoffdiagnostik in unserer Privatarztpraxis

„Mikronährstoffanalysen und Schwermetallanalysen – präzise analysieren, individuell behandeln.“
Das Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie (DCMS) ist spezialisiert auf die umfassende Analyse von Mikronährstoffen und Schwermetallen. Zu den Mikronährstoffen gehören u.a.: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente Vitaminoide und die Aminosäuren.
Moderne Labordiagnostik trifft auf drei Jahrzehnte Erfahrung in Diagnostik und Therapie. Wir bieten Ihnen umfassende Mikronährstoffanalysen und eine individuelle ärztliche Beratung für Ihre Gesundheit.
Mikronährstoffanalyse
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Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitaminoide und Aminosäuren präzise bestimmen.
DCMS-Profile
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Auf bestimmte Fragestellungen und Organsysteme abgestimmte Profile für eine gezielte Diagnostik.
Was möchten Sie untersuchen? Was ist Ihr Thema?
Mikronährstoffdiagnostik mit Erfahrung und Spezialisierung
● Hauseigenes Labor
Privatarztpraxis mit spezialisiertem Labor für Mikronährstoff- und Schwermetallanalytik.
● Mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung
Langjährige Erfahrung in der Mikronährstoffdiagnostik und -therapie.
● Individuelle ärztliche Beratung
Laborergebnisse werden nicht isoliert betrachtet, sondern individuell eingeordnet.
● Eigene DCMS-Profile
Speziell entwickelte Profile für unterschiedliche Fragestellungen und Organsysteme.
● Wissenschaftliche Ausrichtung
Fundierte Diagnostik und kontinuierliche Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
● Persönlicher Kontakt
Wir nehmen uns Zeit für Ihre individuelle Fragestellung.
DCMS-Profile
Aktuelles
Bluthochdruck: Auf welche Mikronährstoffe es ankommt
Bluthochdruck allgemein
Die arterielle Hypertonie ist die häufigste internistische Erkrankung, von der ca. 30 Prozent der Erwachsenen betroffen sind. Bei älteren Menschen ist die Prävalenz noch höher. Die Häufigkeit des Bluthochdrucks ist auch abhängig vom Körpergewicht, dem sozioökonomischen Status und dem Geschlecht. Männer haben häufiger als Frauen einen zu hohen Blutdruck.
Nach den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie liegt eine Hypertonie vor, wenn die systolischen Blutdruckwerte 140 mm Hg und oder die diastolischen Blutdruckwerte 90 mm Hg übersteigen.
Über 90 Prozent der Hypertoniepatienten haben eine essenzielle oder primäre Hypertonie, d. h. für den Bluthochdruck sind nicht ursächlich andere Erkrankungen verantwortlich. Die primäre Hypertonie gilt als multifaktorielle Erkrankung. Hypertoniefördernd wirken Übergewicht, Insulinresistenz, erhöhter Alkoholkonsum, vermehrte Kochsalzaufnahme, Stressfaktoren, Rauchen, zunehmendes Alter, Bewegungsmangel, niedriger sozioökonomischer Status sowie eine erniedrigte Kalium- und Calciumaufnahme.
Etwa zehn Prozent aller Hypertoniepatienten leiden an einer sekundären Hypertonie. Diese entsteht auf dem Boden einer Primärerkrankung. Die häufigsten Primärerkrankungen sind Störungen des Hormonsystems, zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion und Cushing-Syndrom, Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Herzklappen, starke Schmerzen etc. Nicht selten führt auch die Einnahme von Medikamenten, zum Beispiel Schmerzmittel oder Steroide, zu einem erhöhten Blutdruck.
Viele Hypertoniepatienten wissen gar nichts von ihrer Erkrankung; Beschwerden können längere Zeit nicht auftreten. Die arterielle Hypertonie ist der häufigste Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen, zum Beispiel KHK und Herzinsuffizienz, einschließlich von Schlaganfällen.
Sinnvolle Maßnahmen bei Bluthochdruck
Bei der Behandlung der arteriellen Hypertonie muss es zunächst darum gehen, ungünstige Lebensstilfaktoren zu verändern. Dazu gehören Gewichtsnormalisierung, salzarme Diät, vermehrte Bewegung, Einstellung des Rauchens, Reduzierung des Kaffee- und Alkoholkonsums und vieles mehr. Hypertoniefördernd wirkt der Western-Diet-Ernährungsstil, d. h. ein reichlicher Verzehr von Fleisch, Fleischprodukten und raffinierten Kohlenhydraten. Eine vegetarische Ernährung oder eine mediterrane Kost haben einen Schutzeffekt gegen die Entwicklung einer arteriellen Hypertonie oder können leicht blutdrucksenkend wirken.
Bei der arteriellen Hypertonie sind verschiedene pathophysiologische Faktoren nachweisbar, die entweder für die Entstehung oder für die Aufrechterhaltung der Erkrankung eine wesentliche Rolle spielen. Dazu gehören oxidativer Stress, entzündliche Gefäßveränderungen, endotheliale Dysfunktion, Dysregulation des Sympathikus und des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems. Mikronährstoffe haben eine zentrale Bedeutung für die Begrenzung des oxidativen Stress und für die Aufrechterhaltung einer normalen Endothelfunktion. Mikronährstoffe haben oftmals auch einen günstigen Effekt bei einer überhöhten Sympathikusaktivität und beeinflussen auch das RAAS-System.
Welche Mikronährstoffe bei Bluthochdruck eine Rolle spielen
Aminosäuren bei erhöhtem Blutdruck
Arginin ist die Ausgangssubstanz für das Signalgas Stickstoffmonoxid (NO), das für die Endothelfunktion und für die Regulierung des Blutdrucks eine wichtige Rolle spielt. Bei Personen mit einer genetischen Prädisposition für Bluthochdruck wurden zum Beispiel reduzierte NO-Spiegel nachgewiesen.
Citrullin ist eine biochemische Vorstufe von Arginin. Eine Citrullin-Supplementierung vermag die Argininspiegel im Plasma effektiv zu erhöhen. Wissenschaftler aus Dänemark und der Universität Magdeburg publizierten 2019 einen Übersichtsartikel über die Wirkungen einer oralen Arginin- und Citrullin-Supplementierung auf den Blutdruck. Sowohl Arginin wie auch Citrullin können effektiv den Arginin-Plasmaspiegel erhöhen. Hierbei ist Citrullin ungefähr doppelt so wirksam wie Arginin.
Der blutdrucksenkende Effekt von Arginin und Citrullin liegt in der Größenordnung, wie sie auch durch Ernährungsumstellung und vermehrte Bewegung erreicht werden.
Taurin ist eine schwefelhaltige Aminosäure mit sehr vielfältigen Eigenschaften. Dazu zählt auch ein blutdrucksenkender Effekt. Wissenschaftler aus Großbritannien publizierten 2018 eine Metaanalyse über den Effekt einer oralen Taurin-Supplementierung auf den Blutdruck. Die Auswertung von sieben Studien ergab, dass Taurin ohne Nebenwirkungen sowohl den systolischen wie auch den diastolischen Blutdruck um durchschnittlich 3 mm Hg reduzieren konnte. Brasilianische Wissenschaftler haben 2020 publiziert, dass Taurin durch Steigerung der Bildung von Schwefelwasserstoff NO-Effekte verstärken kann. Daraus resultiert eine Verbesserung der Endothelfunktion.
Studien
Glutamin bei chronischen Erkrankungen
Wissenschaftler aus dem Iran publizierten im Juni 2026 einen systematischen Übersichtsartikel über die Effekte einer Glutamin-Supplementierung auf die Entzündungsaktivität und den oxidativen Stresses bei chronischen Erkrankungen. Nach Auswertung der vorhandenen Fachliteratur kamen die Autoren des Fachartikels zu dem Ergebnis, dass eine Glutamin-Supplementierung bei verschiedenen chronischen Erkrankungen einen positiven Effekt auf die Entzündungsaktivität und auf Indikatoren des oxidativen Stresses hat, zum Beispiel auf TNF-alpha, CRP, MDA und SOD.
Referenz:
Sara Movahed, Alla Bahadorkhan et al.: The effects of glutamine supplementation on inflammatory and oxidative stress indices in chronic diseases: a systematic review; Amino Acids. 2026 Jun 28.
Taurin und Knochenstoffwechsel
Aus einem Fachartikel chinesischer Wissenschaftler geht hervor, dass Taurin auch eine wichtige Bedeutung im Knochenstoffwechsel hat. Taurin beeinflusst in erheblicher Weise das Gleichgewicht zwischen Knochenbildung und Knochenabbau. Taurin fördert die Differenzierung der Osteoblasten und vermindert die Aktivität der Osteoklasten. Eine Taurin- Supplementierung fördert bei der Osteoporose die Bildung von Knochensubstanz, verbessert osteoporotische Symptome und begünstigt die Knochenheilung. Bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis hat Taurin antioxidative und antientzündliche Effekte und beeinflusst die Immunregulation sowie den Knochenstoffwechsel. Die Autoren des Artikels empfehlen die Durchführung klinischer Studien zur weiteren Untersuchung der Effekte von Taurin bei Knochenerkrankungen.
Referenz:
Xier Chen, Yingge Yuan et al.: The role of taurine in bone metabolism; iScience. 2025 Aug 5;28(9):113257.
Aminosäurenprofile bei COVID-19
Wissenschaftler aus dem Iran publizierten 2026 einen Übersichtsartikel über Aminosäurenprofile, die während der Coronaepidemie bei COVID-19 Patienten erstellt wurden.
Dazu wurden 14 Studien ausgewertet. Die Haupterkenntnis war, dass bei COVID-19-Patienten die Spiegel von Arginin, Glutamin und Tryptophan vermindert waren, während Phenylalanin und die verzweigtkettigen Aminosäuren erhöht waren. Die Autoren des Artikels kamen zu dem Schluss, dass dysregulierte Aminosäurenprofile ein möglicher Biomarker für den Schweregrad der Erkrankung darstellen könnten. Es bestehe nun ein erhöhter Forschungsbedarf zur Klärung der Frage, wie sich die Wiederherstellung des Aminosäurengleichgewichts auf den Krankheitsverlauf bei COVID-19 auswirkt.
Referenz:
Saber Soltani, Hamid Choobineh et al.: Systematic review of amino acid profiles among COVID-19 patients caused by SARS-CoV-2; J Diabetes Metab Disord. 2026 Jul 16;25(2):201.
So gehen Sie vor
Weg 1: Privatärztlicher Termin im DCMS
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